Gemeinderatskandidat:innen

Marktgemeinderat Stefan Lutz-Simon, Dipl. Pädagoge und Bankkaufmann, 56 Jahre, drei Kinder.

Es ist schön, hier zu leben, mit meiner Familie unter Freunden und Bekannten, stadtnah und doch im Grünen. Mir blutet das Herz, wenn wir ohne finanzielle Not für
ein Gewerbegebiet das Maintal verbauen. Das aktuelle Planungsgebiet liegt vollständig in landschaftlichem
Vorbehaltsgebiet, einem der wertvollsten Landschaftsteile einer Region, zwischen Randersacker und Lindelbach. Diese geplante Flächenversiegelung lässt sich nicht ökologisch gut reden und sollte verhindert werden. Stattdessen wünsche ich mir nachhaltige Zukunftsprojekte: Eine Rad- und Fußwegebrücke zwischen Randersacker und Heidingsfeld mit Radanbindung an den Bahnhof Heidingsfeld-Ost. Eine Radbrücke entlang der B13 am Mainparkplatz, um dort endlich Verkehrssicherheit herzustellen.

Markltgemeinderätin Nina Faust, 51 Jahre, Ergotherapeutin, Praxisteilhaberin, zwei Kinder.

Ich möchte in einem bunten Randersacker leben. Dazu zählen für mich eine offene Willkommenskultur und neue
Begegnungs- und Beteiligungsmöglichkeiten. Das im
Bürger:innenworkshop diskutierte Bürger:innenhaus ist eine gute Ergänzung zu unserem lebendigen Vereinsleben. Als Radfahrerin wünsche ich mir sichere
und direkte Radwege nach Lindelbach und Gerbrunn. In beiden Ortsteilen soll sich die Verkehrsführung noch stärker an den schwächsten Teilnehmer:innen orientieren (sichere Kreuzungen, Fahrradschutzstreifen und breite Gehwege). Um Randersacker für alle attraktiv zu gestalten, setze ich mich für mehr Freizeitangebote für junge Menschen ein. Ein Pumptrack in Lindelbach oder am Main wäre für viele Altersstufen ansprechend

 

Marktgemeinderätin Dr. Hanna Haag, 43 Jahre, Wissenschaftlerin, Diplom-Soziologin . 3 Kinder.

Ein soziales Miteinander und der respektvolle Umgang mit allen Menschen sind für mich die Grundlage für jede Form
von Zusammenhalt. Deshalb setze ich mich in meiner politischen Arbeit dafür ein, dass alle Bürger:innen in Randersacker die gleichen Chancen für ein gutes Leben in
einem lebendigen Ort haben, in dem Vielfalt und Gemeinschaft groß geschrieben werden.
Deshalb unterstütze ich alle Initiativen, die
dazu beitragen, Randersacker und Lindelbach zu gestalten. Dies ist uns zusammen mit der Elterninitiative zur Situation in den Kindertagesstätten gelungen. Wir setzen uns außerdem gemeinsam mit der Bürgerinitiative gegen einen neuen Steinbruch in Lindelbach ein, der nicht nur die zu schützende
Lützelsquelle bedroht.

 

Martina Zier, 45 Jahre, Hochschulmitarbeiterin, Internationales Projektmanagement, Patchworkfamilie
mit 2 Kindern,

Randersacker ist seit eineinhalb Jahren meine Heimat. Ich kandidiere, weil ich mich hier aktiv einbringen und Verantwortung für unser gemeinsames Miteinander übernehmen möchte. Als Erstkandidatin bringe ich einen frischen Blick, Offenheit und Engagement in die Gemeindepolitik ein. Mir ist wichtig, dass Randersacker für
alle Menschen lebenswert ist.
Aus meiner Tätigkeit als nebenberufliche Diversity-Trainerin bringe ich Sensibilität für unterschiedliche Lebensrealitäten und vielfältige Perspektiven mit. Diese Haltung möchte ich in die Arbeit des
Marktgemeinderats einbringen. Mein Ziel ist ein Randersacker, in dem niemand übersehen wird.

 

Katharina Spielmann, 40 Jahre , Sozialpädagogin, Teamleitung des Ambulant Betreuten Wohnens für Frauen mit psychischen Erkrankungen

„Als Mutter von drei Kindern setze ich mich dafür ein, dass
der Radweg am Main sicherer wird und die Kinderbetreuung noch verlässlicher. Für Familien, für Kinder, für eine lebenswerte Gemeinde.”

 

Aljoscha Labeille, 44 Jahre, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Kreisrat


„Ich setze mich für ein besseres Busangebot ein. Sichere Radwege sollen angstfreies Radfahren für alle ermöglichen. Sichere Wege sollen Eltern die Sorge nehmen, ihre Kinder zur Fuß zur Schule oder Haltestelle gehen zu lassen.”

 

Petra Ruoss, 59 Jahre, Verwaltungsangestellte, Studium der Industrie- und Betriebssoziologie, Politikwissenschaft
und Ethnologie

„Die Natur hat keine Lobby, das muss sich ändern, dafür
möchte ich mich einsetzen. Artenvielfalt ist das
Wichtigste, was es zu bewahren gilt.”

 

Prof. Dr. Rainer Herrler, 52 Jahre, Professor für
Maschinelles Lernen und Robotik

Mein Leitgedanke als Formel:
Nachhaltiges Denken +
vernünftiges Handeln +
konstruktiver Dialog =
ein starkes Randersacker

 

Nicole Horn, 46 Jahre , Prokuristin , Studium der Sozialen Arbeit

„Mir ist wichtig, dass wir in unserer Kommune nachhaltige
Infrastruktur entwickeln und gleichzeitig soziale
Verantwortung übernehmen – für ein faires, zukunftsfähiges Miteinander vor Ort.”

 

Prof. Dr. Roland Borgards, 57 Jahre / Professor für
Literaturwissenschaft

„Was wir von unserem Planeten Erde lernen können:
der Vielfalt des Lebens Platz einzuräumen und sorgsam
miteinander umzugehen.”

 

Dr. Mareike Hennig, 57 Jahre, Museumsleiterin.

„Natur schützen, Vielfalt bewahren, Gemeinschaft
gestalten! Deshalb sollten wir auf das Gewerbegebiet verzichten und lieber einen Bürger:innen-Solarpark planen.”

 

Max Wojtynia, 35 Jahre, Unternehmer, Wirtschaftsingenieur

„Mir ist es wichtig, dass Randersacker auch für die
Generationen nach uns so lebenswert ist wie heute. Dafür
muss mehr für die Kleinsten in unserer Gemeinde getan werden.”

 

Dr. med. Päivi Köhler, 77 Jahre / Ärztin im Ruhestand

„Unsere Verpflichtung auch auf Gemeinde-Ebene ist
Klimaschutz und nachhaltige Erhaltung der
Lebensgrundlagen für die Zukunft unserer Kinder und
Enkel.”

 

Dr. Severin Ehret, 40 Jahre, Medizinphysiker.

„Mir liegt für Randersacker am Herzen, dass man auch ohne Auto gut herumkommt; dass wir für Kinder da sind und dass wir vor Ort etwas für eine Zukunft mit sauberer Energie tun.“

 

Andreas Milla, 57 Jahre, Service-Techniker Telekom

“Als aktives Mitglied der Bürgerinitiative-Lindelbach setze
ich mich für den Erhalt der Jahrhunderte alten Lützelquelle mit ihren Feuchtbiotopen ein. Wir müssen unsere Wasser-
Ressourcen schützen und nicht für ein paar schicke Muschelkalksteine opfern!”


 

Andreas Spielmann, 40 Jahre, Softwareentwickler, Dipl.-Ing. Elektrotechnik (FH)

„Als Jugendtrainer der SGR setze ich mich für die Kinder und Jugendlichen im Ort ein.”